SOdA-Bachelorarbeiten im SS 2011

21. September 2011

Bachelor-Thesis von Michaela Prange
Thema_Reduktion

Die Welt ist Chaos und muss geordnet werden. Das Dreieck ist Ordnung und lässt das Chaos hinter sich. Reduktion.Von der Fläche zur Linie. Linien die zur Skulptur werden und auch am Körper funktionieren. Alle Schmuckstücke sind aus Messing gebaut und mit 18 Karat Gold platiert.

Fotografie: Petra Jaschke

 

Bachelor-Thesis von Birte Söllner
Thema: Spic and span

Kragen und Ausschnitt sind die Inspirationsquellen von Birte Söllner, sie überträgt deren Potential als wandelbare Accessoires und Körperlinien auf ihre Arbeiten. Zentrale Aspekte sind dabei, sich auszudrücken, in eine Rolle zu schlüpfen oder bestimmte Seiten an sich hervor zu heben. Jedes ihrer Schmuckstücke definiert einen anderen Bereich des Körpers und verschmilzt dabei mit der Kleidung.

Fotografie: Daniel Weisser

 

Bachelor-Thesis von Elena Belmann
Thema „f:A->B     Objekt als Informationsträger“

In Ihrer Abschlussarbeit behandelt Elena Belmann  das Thema Information. In den Objekten aus geschichteter Pappe sind nach einem selbst entworfenen System Daten von engen Freunden codiert. So entstehen individuelle Objekte, die je nach Daten eine andere innere und äußere Struktur aufweisen. Alle Objekte sind aus Holzpappe geschichtet.

Fotografie: Petra Jaschke

Bachelor-Thesis von Wiebke Goos
Thema: Vom Innen und Außen

Mit ihren Serienunikaten „mein stein“ hat die Schmuckdesignerin Wiebke Goos ein neuartiges Schmuckkonzept geschaffen. Der Titel steht für die Symbiose aus Schmuck und Verpackung, denn beide Elemente beeinflussen sich wech­selseitig und sind untrennbar miteinander verbunden. Jedes Schmuckstück entsteht in seiner Gussform, die gleichzeitig auch Verpackung ist und erhält dadurch seine ganz besondere Ausstrahlung und seine Einzigartigkeit. Durch die innovative Herstellungsmethode, der eine Jahrtausende alte Gusstechnik zu Grunde liegt, wird aus einem Stein „mein stein“ und da­mit ein unverwechselbares Unikat.

Fotografie: Petra Jaschke

 

Bachelor-Thesis von Laura Rittlinger
Thema: Bastards

Meine Arbeit ist eine formale Auseinandersetzung mit dem Begriff des Bastards. Meine Schmuckstücke bergen konträre Attribute in sich: manchmal sind sie ebenso lieblich wie böse, blumig wie animalisch, dekorativ wie aggressiv, attraktiv wie unheimlich oder bezaubernd wie gefährlich. Sie alle sind scheinbar symmetrisch und doch sind sie unterbrochen von Störungen, von bewussten Brüchen oder Ausbrüchen. Sie alle besitzen eine spannungsvolle Anziehungskraft, die aus ihrer individuellen Gegensätzlichkeit resultiert.

CAD Konstruktion, Polyamid handkoloriert

Fotgrafie: Petra Jaschke

 

Bachelor-Thesis von Yasutaka Okamura
Thema: „Phänotyp“

Phänotyp, das sind die gesamten Merkmale eines Lebewesens, z.B. Augen- oder Haarfarbe, Größe und Statur. Erworbene Eigenschaften spielen hierbei keine Rolle. Der Phänotyp wird gleichzeitig mit dem Genotyp stark von Umwelteinflüssen beeinflusst. Yasutaka Okamura hat sich mit seiner Thesis in die Galvanotechniken vertieft. Er hat Kimonostoffe in Schalen, Becher und Schmuckstücke verwandelt.

Fotgrafie: Petra Jaschke

 

Bachelor-Thesis von Ana Gatzionis
Thema: FUTURE WORDS AND MY BOYFRIEND`S TOYS

…die Zukunft, die mir in der Vergangenheit gegeben wurde. Die Schmuckstücke von Ana Gatzionis von einer alten, einer neuen, einer verlorenen und einer ewigen Liebe, aber auch von der Zukunft, die sich daraus entwickelt. Materialien, die Prägungen der Vergangenheit in sich tragen, sind Bestandteil dieser Arbeit. Wie Leder, das ein Leben mit all seinen Leidenschaften getragen hat. Wie Edelsteinen, denen man ihre Vergangenheit und Ewigkeit über die sie erschaffen wurden fast nichts ansieht. Dazu kommt Porzellan, das eine Unschuldigkeit und eine zerbrechliche Weiblichkeit ausstrahlt bis es Risse bekommt und vergilbt. Und ein eher altertümlichen Metall, Bronze.

Fotografie: Petra Jaschke

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