Mit Software Bewegung erkennen. Jetzt Kinetic Space 2.0

21. August 2012

Mit Software Bewegung erkennen.
Programm Kinetic Space lernt und erkennt dreidimensionale Gesten.

Professor Dr. Matthias Wölfel, der im Studiengang Intermediales Design an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim lehrt, hat die Freeware Kinetic Space entwickelt. Es ermöglicht die Steuerung beliebiger Anwendungen durch eigene Körperbewegungen, die mit einer Tiefenkamera erfasst werden. Hierfür erkennt und analysiert das Programm beliebige Bewegungsabläufe, die vom Benutzer durch einfaches Vormachen festgelegt werden können. Nun steht die umfangreich erweiterte Version 2.0 von Kinetic Space (lauffähig unter Windows, Mac OS X und Linux) zum Download unter http://kineticspace.googlecode.com zur Verfügung.

Im Gegensatz zu der Erkennung von einfachen Gesten, z.B. Auswählen oder Winken, wie sie bereits in zahlreicher Software implementiert sind, ermöglicht Kinetic Space auch selbst definierbare und kompliziertere Bewegungsabläufe, wie sie zum Beispiel in Tanzperformances oder Gebärdensprache vorkommen, zu erkennen und somit andere Anwendungen zu steuern. Die Steuerung erfolgt hierbei entweder durch eine Tastatur- und Mausemulation oder über das OSC Protokoll, welches sich in eigenentwickelter Software leicht einbinden lässt und auch in DJ und VJ Tools weit verbreitet ist. Es lassen sich auch Bewegungsabläufe automatisch miteinander vergleichen und die Abweichungen und Übereinstimmungen visualisieren, wodurch eine genaue Analyse möglich wird.

Die bisherige Version 1.2 von Kinetic Space wurde bereits weltweit von Universitäten und Hochschulen, Entwicklern, Interaction Designern, Medienkünstlern, Tänzern und Musikern zur Steuerung von eigenentwickelter Software, Drittanbietersoftware und Hardware verwendet.

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