Der Herd der Zukunft – Eine Designstudie für das Kochen von Morgen

22. August 2012

Der Herd der Zukunft – IMD Studierende forschen für das Kochen von Morgen.

Das erste Semester Intermediales Design beschäftigte sich im Rahmen des Lehrfachs Natural User Interface Design und Creative Coding damit wie ein smarter Herd der Zukunft und seine Nutzung aussehen könnten. Anhand von konkreten Szenarien entwickelten die Studenten und Studentinnen Visionen davon, wie die neuartigen Umgänge im Zeitalter einer vernetzten Welt aussehen könnten. Hierbei rückte der Herd mit einem smarten Ceran-Multitouch-Display von Samsung als Kochfeld in den Mittelpunkt der Gestaltung. Anhand unterschiedlicher Handlungsabläufe (Planen, Einladen, Vorbereiten, Kochen usw.) kreierten die Studierenden innovative Benutzungsoberflächen (User Interfaces), die deren Nutzer auf innovative Art und Weise bei der Kochplanung und dem Kochen unterstützen.

So kann sich der Herd beispielsweise auf die individuellen Kochkenntnisse eines Nutzer einstellen oder der Multitouch-Tisch überprüfen, welche Lebensmittel vorhanden sind bzw. verbraucht werden sollten und aus dem, was vorhanden ist einen Menüvorschlag unterbreiten. Social Media Cooking wird hierbei genauso unterstützt wie auch den passenden Kochpartner mittels Skype und Videoeinblendung virtuell an den Tisch zu holen. Der Herdtisch ist zudem von mehreren Nutzern gleichzeitig bedienbar (Multiuser-Ansatz) wobei sich das Interface bzw. die einzelnen Interface-Bereiche zum jeweiligen Nutzer hin ausrichten.

Eine Assisted Cooking Funktion unterstützt den oder die Nutzer kontextsensitiv mit benötigten Informationen (digitales Kochbuch, Temperatur, Zeiten usw.). Der Herdtisch beinhaltet neben einer in die Oberfläche integrierten Waage auch Darstellungs- und Steuerungsoptionen für seitlich angebrachte Geräte wie dem Ofen oder Messsensorik zur Koordination und Synchronisation der einzelnen Kochabläufe. Weiterhin wurden in dem Tisch TV- und Internet-Shopping-Funktionen integriert und die kabellose Verknüpfung zu Smartphones ermöglicht. Ein einfaches Auflegen der Smartphones auf den Tisch und schon ist das Gerät mit dem Tisch verbunden.

Ein weiteres Highlight des Herdtisches ist der „Tischlein-Deck-Dich“ Button bei dem sich der Tisch automatisch in einen Esstisch verwandelt und je nach gekochtem Menü die entsprechende Tischdekoration vorschlägt und direkt auch einblendet. Zu guter Letzt kann der virtuelle Esstisch nach Menüverzehr auch per Knopfdruck zum Spieltisch mutieren und den Abend in spielerischer Atmosphäre ausklingen lassen.

Ein Projekt von Luigi Bucchino, Christian Mall, Nadin Pandzic, Vincent Stebel und Carolin Maier.

Kommentare (2)

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