Förderpreisverleihung – Julia Obermeier, Tobias Keinath und Robert Maier ausgezeichnet.

22. März 2013

Förderpreisverleihung – Julia Obermeier, Tobias Keinath und Robert Maier ausgezeichnet.

Sie verblüffen und sie überzeugen – neunzehn Studierende nahmen am Donnerstag, 21. März 2013, ihre Förderpreise entgegen. Juroren, Preisstifter und Professoren zeigten sich bei der diesjährigen Förderpreisverleihung der Hochschule Pforzheim beeindruckt vom Engagement und der Leistungsbereitschaft der Preisträger. In einer feierlichen Veranstaltung übergaben Vertreter der stiftenden Unternehmen und Organisationen die insgesamt acht Auszeichnungen an die glücklichen Preisträger. Drei der Förderpreise gingen an die Fakultät für Gestaltung. Ausgezeichnet wurden Julia Obermeier, Tobias Keinath und Robert Maier.

Bachelorthesis Tobias Keinath

Bachelorthesis Tobias Keinath



Voneinander Lernen und durch interdisziplinäres Arbeiten kreative Lösungsansätze finden: Tobias Keinath lebte für seine Abschlussarbeit, „Von der Architektur lernen“, fünf Wochen im französischen Kloster St. Marie de La Tourette. Der gebürtige Reutlinger ließ die Architektur Le Corbusiers auf sich wirken und entwickelte dort allgemeine Gestaltungsregeln. Dies fasste der 26jährige in sieben Mahnungen zusammen, die zu einer qualitativeren Gestaltung führen sollen. Für diese Abschlussarbeit im Studiengang Visuelle Kommunikation entwickelte Keinath eine eigene Schrift, druckte Plakate und das Cover seines Buches mit Betonplatten – „eine umfassende Arbeit, die beeindruckt“, stellte Mark Pace, Präsident des Rotary-Clubs Pforzheim-Schloßberg, bei der Preisverleihung fest.

Masterthesis Julia Obermeier

Masterthesis Julia Obermeier

 

Kreativität und neue Ideen aus Fehlern? Julia Obermeier fragt in ihrer Masterarbeit im Studiengang Creative Direction MACD, ob die gezielte Einbindung von Fehlern als strategisches Hilfsmittel den Designprozess positiv beeinflussen kann. Ihr Ergebnis war, dass das Navigieren als künstlerische Methode und der sinnliche Umgang mit Fehlern erzielt qualitativ verbesserte und innovativere Ergebnisse. Die Fehlerimplementierung und damit verbundene komplexere Wahrnehmung des Fehlers im Designprozess fördert einen neuen Weg für Erkenntnisse. Die kompetente Absolventin testete ihre Ideen bereits in Workshops und überzeugte nicht nur die Jury des Landratsamtes Enzkreis, die ihr den diesjährigen Förderpreis zuerkannte.

Bachelorthesis Robert Maier

Bachelorthesis Robert Maier

 

Zudem wurde Robert Maier aus dem Studiengang Industrial Design für seine Bachlor-Theses „Zeichen setzen – Ein Hybridfahrrad für den Stadtverkehr ” mit einem zweiten Preis der Theo-Münch-Stiftung für fachlich gute Arbeiten, die in einem guten Deutsch verfasst sind und auch sprachlich überzeugen, ausgezeichnet.

 

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