IMD beim Usability Day – Preis für Luigi Bucchino

27. Juni 2013

IMD beim Usability Day – Preis für Luigi Bucchino

Studierende des Studienganges Intermediales Design der Fakultät für Gestaltung DESIGN PF präsentierten Projekte im Rahmen der elften Internationalen Tagung zur Usability „uDay“ im österreichischen Dornbirn. Luigi Bucchino wurde dabei für seine Arbeit “Virtual Showcase” ausgezeichnet.

Ob im privaten Wohnbereich, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum – die ständige Interaktion mit technischen Geräten wie TV, PC oder Fahrkartenautomat ist schon lange Alltagsgeschäft. Mit rein funktionalen Maschinen hat diese allerdings immer weniger zu tun. Die Entwicklung in diesem Bereich ist schnell und nähert sich zunehmend den natürlichen Bedürfnissen und Wahrnehmungskanälen der Menschen an, Beispiele hierfür sind taktile Touchscreens und Gesten- und Bewegungssteuerung. Genau diese Aspekte der natürlichen Interaktion und der aktuellen alternativen Bedienungskonzepte von Soft- und Hardware beleuchtete der bereits elfte Usability Day an der FH Vorarlberg (FHV).

Die Semesterarbeit „Virtual Showcase“ des Studenten Luigi Bucchino aus dem dritten Semester Intermediales Design – auf der Tagung präsentiert – wurde von einer Expertenjury mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Laut Jury überzeugte er sowohl im Bereich Interaktion als auch Visualisierung mit seiner Arbeit „Virtual Showcase“. Das virtuelle Schaufenster besteht aus einer Beamerprojektion, welche das traditionelle Schaufenster in seiner Größe und Funktion ersetzt und anstatt von tatsächlichen Schaufensterinhalten virtuelle oder digitale Inhalte präsentiert.

Dargestellt sind Models, die in einem virtuellen Raum Komplett-Outfits verschiedener Altersgruppen inszenieren. Am Virtual Showcase vorbeilaufende Personen werden anhand ihres Gesichtes nach Alter und Geschlecht, durch einen Algorithmus in die vier Gruppen Junge, Mädchen, Mann oder Frau klassifiziert. Anhand der Gruppenzugehörigkeit wird dann eine entsprechende Videosequenz mit der passenden Mode angezeigt und auch auf das Verhalten der Personen reagiert. So entsteht das virtuelle Schaufenster der Zukunft.

Ebenfalls vor Ort präsentierte Prof. Dr. Matthias Wölfel sein bekannte Software Kinetic Space vor, eine Arbeit die sich mit verschiedenen Anwendungsfeldern und deren spezifischen gestalterischen und technischen Herausforderungen von Umgebungen beschäftigt, die auf den Benutzer anhand von Sensordaten reagieren.

Folgend nochmals der Link zum Showreel:

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