Was bedeutet Führung?

5. Februar 2014

“Was bedeutet Führung? Ein Wort, das den Namen auf der Visitenkarte bedeutungsschwanger ergänzt? Oder steckt womöglich mehr dahinter?

Wir verlassen diesen totgetrampelten Weg und begeben uns – unterstützt von Foucault und Bakargiev – auf unwegsames Gelände, wenn wir die These formulieren: Um andere führen zu können, muss ich zuerst einmal mich selber führen können. Es gilt tagtäglich kurz-, mittel- und langfristige Entscheidungen zu treffen, die mich als Persönlichkeit formen. Warum bin ich so, wie ich bin? Wie wirkt das auf andere? Was kann ich tun, um das zu beeinflussen?

Die Antworten auf diese Fragen prägen unseren Umgang mit anderen Menschen. Je bewusster diese Antworten sind, desto souveräner kann ich als Führungspersönlichkeit agieren. Ich kann an gewissen Stellen Fehler zulassen um Kreativität zu fördern, mich weniger krampfhaft an Regeln halten, mal mehr und mal weniger beeinflussen. Letztendlich ist es ein kontinuierlicher Prozess aus Entscheidung, Reflektion und Selbsterforschung, der zwar einen Anfang, aber kein Ende hat.”

(Die Studierenden des 1. Semesters MACD über ihr Werkschauprojekt 2013/14)

Und hier der Making of Film.

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