Abschlusskollektionen ACCESSOIRE DESIGN Wintersemester 2014/15

25. Januar 2015

Abschlusskollektionen im Studiengang ACCESSOIRE DESIGN / Sommersemester 2015

 

Julia Döring – the simple expression of complex thought

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Dipl.-Des. Annette Goeke

Simple und doch monumentale Formen wie Dreieck, Kreis oder Quadrat bestimmen die Abschlusskollektion von Julia Döring. „the simple expression of complex thougts“ ist dem Stil des Bauhauses entlehnt. Vor dem Entwerfen ihrer Taschen, Schuhe und Schals recherchierte Julia Döring in den Archiven von Weimar, Dessau und Berlin. Dass Bauhauslegenden wie Marcel Breuer und Mies van der Rohe regional produzierten, spricht die 24-jährige Nürnbergerin auch heute noch an. „Die Art und Weise der Produktion ist mir wichtig, wir haben im Studium gelernt, hochwertig und nachhaltig zu arbeiten.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nadine Eismann – LA MARAVILLA ENMASCARADA

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Dipl.-Des. Annette Goeke

„Das maskierte Wunder“ oder „La Maravilla Enmascarada“ – so der spanische Titel – steht bei der Taschenkollektion von Nadine Eismann Pate. Die Modelle sind eine Reminiszenz an das mexikanische Wrestling „Lucha Libre“. Einem traditionellen Kampfsport, der seine Blütezeit von 1930 bis in die 70er Jahre erlebte. Ihm begegnete die 28-Jährige während eines Auslandsaufenthalts in Mexiko. „Die Bilder aus diesem Sport lassen mich nicht mehr los“, erklärte Nadine Eismann. Die Kämpfer trugen kunstvolle Masken, die sie – wie der berühmte El Santo – niemals ablegten. Die Masken stilisierten die Sportler zu Heiligenfiguren. Die Studentin nahm diese Maskenform in Flechtwerken in ihren handgearbeiteten Taschen auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrisadat Majidi – HOFFNUNGSTRÄGER

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Dipl.-Des. Annette Goeke

Krieg, Flucht und die Hoffnung auf ein neues Leben sind Themen, die die gebürtige Iranerin Mehri Majidi in ihrer Kollektion „HOFFNUNGSTRÄGER“ umsetzt. Sie entwickelte ein Taschenset, das sich je nach Bedarf zu einem Overall und Fluchtanzug kombinieren lässt. Aus den einzelnen Overall-Schnitteilen lassen sich durch Trennen und wieder Zusammensetzen diverse Taschen bilden. Mehri Majidi kam als Jugendliche nach Deutschland. „Bei meiner Biografie ist Mobilität ein durchgängiges Thema“, so die 26-Jährige.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alissa Sturm – decay

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Dipl.-Des. Annette Goeke

Alissa Sturm ließ das Material für ihre Schuhe und Taschen dagegen künstlich altern. Für ihre Kollektion „Decay“ – Englisch für Verfall – arbeitete sie Eisenpulver in das Leder ein und brachte es mit Hilfe einer Tinktur zum Rosten. „Mich hat die brachliegende Heilanstalt von Beelitz bei Berlin inspiriert. Die verblasste Schönheit strahlt einen ganz eigenen Reiz aus“, stellte die Absolventin fest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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