Abschlusskollektionen Accessoire Design SoSe 2015

26. Juni 2015

Abschlusskollektionen im Studiengang ACCESSOIRE DESIGN / Sommersemester 2015

 

Tabinda Ahmed – Kalash

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Adrianus Obers M.A.

Hoch in den schneebedeckten Hindukusch Gebirgen an der afghanisch und pakistanischen Grenze lebt die Ethnie, die „ Die Kalasha von Chitral“ oder einfach nur „Kalasha“ genannt.

Auffällig, vor allem für die Region in Zentralasien, wo die meisten Menschen eher eine dunkle Haut und dunkles Haar haben, ist das isolierte Bergvolk mit ihren äußerst europäischem Aussehen. So haben diese eine auffallende helle Haut und helles Haar, sowie abweichende Augenfarben wie blau und grün.

Die Designinspiration der Kollektion K A L A S H liegt beiden Trachten und den Headpieces der Kalasha Frauen. Aufgrund ihrer auffallenden bunten Strickereien und Stickereien sind sie in ganz Pakistan bekannt dafür. Das Konzept der Kollektion ist, Elemente aus den Trachten zu entnehmen und diese passend zu der Zielgruppe so umzugestalten, das eine Balance zwischen der Tradition und der Moderne geschaffen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Harald Koch

 

Stefanie Gräwe – Zeit zum Umdenken – time to rethink

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Sandra Volz

Massenkonsum, wie er in den Industrienationen stattfindet und die damit einhergehenden Folgen, waren einer der Auslöser für die Abschlussarbeit „Zeit zum Umdenken – time to rethink.“ Es wurde ein Konzept entwickelt, das sich hauptsächlich auf den Thesen des cradle to cradlte Systems stützt, welches von Michael Braungart und William McDonough ins Leben gerufen wurde. Als Designer kann man die Verantwortung für die zu entwickelnden Produkte übernehmen und Produkte schaffen, die nicht innerhalb kürzester Zeit entweder aus der Mode kommen oder kaputt gehen. Wichtig hierbei sind auch die Inhaltsstoffe der verwendeten Materialen. Es geht um Schaffung von Kreisläufen, in denen die Produkte zirkulieren und nicht nach kurzem Gebrauch als Müll verbrannt werden, oder noch schlimmer in die Umwelt gelangen, wo sie zur Gefahr für Tier und Natur werden. Darüber hinaus wurde sich mit verschiedenen Möglichkeiten für ein nachhaltiges ökologisches, soziales und trotzem ökonomisches Handeln beschäftigt.

In Zusammenarbeit mit der veganen Schuhmarke FreiVon. wurde ein Konzept für eine vegane Herrenschuhkollektion entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Harald Koch

 

Gesine Hampel – Heliophilia

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Dipl.-Des. Reinhard Plank

Heliophilia steht für sinnlich avantgardistisches Design. Ästhetisch, träumerisch und zeitlos.

Der Begriff „Heliophilia“ ist ein englisches Wort mit griechischem Wortursprung. Zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern „helios“ = Sonne und „phileĩn“ = lieben, bedeutet „Heliophilia“ so viel wie „Liebe zur Sonne“ bzw. „Begehren nach Sonnenlicht.

Heliophilia birgt die Vision einer jungen, modernen und geheimnisvollen Fremden, welche durch ihre anmutige Leichtigkeit unendlich frei wirkt. Ihr geheimnisvoll melancholisches Wesen scheint das restliche Umfeld still stehen zu lassen. Ihre Erscheinung wirkt begehrenswert und fesselnd zugleich, aber dennoch distanziert. Übertragen auf die Kollektion ist die Rede von Gegensätzen, welche sich in der Designsprache widerspiegeln. Im Fokus steht hierbei der spielerische Umgang von Licht und Schatten, der das Gefühlsspiel von Heiterkeit bis zu leichter Melancholie ihrer Persönlichkeit ausdrückt.

Inspiriert von der jungen Renée Perle (1904 -­‐ 1977) und deren Grazie und eigensinnigem Stil, vermittelt die Kollektion ein Lebensgefühl einer verträumten Freiheit, Zeitlosigkeit und Einsamkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Harald Koch

 

Giuliana Klauser – von Wegen und Umwegen

Betreuer: Prof. Alexandra Schwarz, Dipl.-Des. Frauke Schäfer

In der Abschlusskollektion „Von Wegen und Umwegen“ handelt es sich um einen narrativen Reisebericht über meine zweimonatige Reise durch den Andenstaat Peru.
Ziel der Arbeit ist es, zum einen die physischen Wege darzustellen, die man geht als auch die
Weiterentwicklung der eigenen Person anhand von Wegen und Umwegen am Beispiel einer Reise.

Durch die verwendeten Materialien und Formen meiner Kollektion, wird die Verschmelzung der Moderne mit der Kultur Perus dargestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Silke Schlotz

 

Franziska Knebel – Airborn

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Erich Reiling

Beginnend mit dem Menschheitstraum sich in die Lüfte zu erheben bis hin zu zukunftsweisenden technologischen Innovationen im Gebiet des Düsenflugzeuges werden diverse aerodynamische Konstruktionsveränderungen und Technologien in meiner Arbeit erörtert. Weiterhin wird aufgezeigt, wie dieser Veränderungsprozess zur Entwicklung des Farb- und Materialkonzepts sowie der Formgestaltung und Designsprache der Accessoires beiträgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Harald Koch

 

Katja Möhrle - N.autheNtic

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Matthias Kohlmann

„Das Wichtigste an einer Technologie ist die Frage, wie sie die Menschen verändert“.

Dieser Frage bin ich bei meiner Abschlussarbeit nachgegangen.
Auf der Suche nach Antworten auf Fragen wie Stumpfen unsere Sinne ab, wenn man sich haupt- sächlich mit Dingen und Personen beschäftigt, die nicht real greifbar, sondern digital oder in einer virtuellen Welt sind? Was macht das mit uns, wie verändert uns das?
Aufgrund dieser und ähnlicher Fragen entstand dieses experimentelle Projekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Ulrich Sixt

 

Stefanie Strobel - limitedL1MIT

Betreuer: Prof. Johann Stockhammer, Prof. Erich Reiling

Du wachst auf und weißt, eine unglaubliche Kulisse erwartet dich. Die Freude ist riesengroß. Die ersten Sonnenstrahlen berühren dein Gesicht. Du kannst es nicht erwarten. Endlich. Aber noch ist es kalt. Eisig kalt. Und deine Beine sind schwer von den letzten Tagen. Aber sobald du dieses unglaubliche Gefühl wieder erlebst, ist alles wie weggeblasen. Du genießt es. Liebst was du siehst, bist glücklich und der Freiheit so nah wie nie zuvor.

Daraus resultierend ist eine Kollektion mit dem Untertitel „weekend warrior“ aus dem sehr widerstandsfähigem und resistentem Material Cordura entstanden, die speziell für unterschiedliche sportliche und alltägliche Bereiche praktikabel ist. Genauso gut im Alltag tragbar und funktional, wie auch im persönlichen leidenschaftlichem Bereich der Extremsportler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Stefanie Strobel

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