Schmuck Absolventen Sommersemester 2015

22. Juli 2015

Wir gratulieren den Absolventen im Studiengang Schmuck!

Katharina Hetzelein – Wunderdinge

Auf der Suche nach Wunderdingen begab sich Katharina Hetzelein ins Grenzgebiet zwischen Realität und Phantasie. Dort wo beides miteinander verschmilzt und kaum noch zu unterscheiden ist fand sie die Inspiration für ihre Abschlussarbeit. Ihr Schmuck zeigt die Faszination für die Wunder und geheimnisvollen Dinge die uns umgeben. Durch klare Linien und frei gestalteten Formen verbunden mit transparentem Email entstehen facettenreiche Stücke, die dazu einladen, innezuhalten, nach den Geheimnissen und Geschichten zu suchen, welche sich hinter den Formen verbergen; Formen die dazu anregen Wunder zu entdecken!

Katharina Hetzelein_Wunderdinge_Material: Kupfer Emaille

Katharina Hetzelein_Wunderdinge_Material: Kupfer Emaille. Fotograf: Petra Jaschke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arne Soltau – better than that

Arne Soltaus Abschlusskollektion bezieht sich auf die Wurzeln der heutigen Schaumöbel. Entworfen, die Wertigkeit der ausgestellten Objekte zu erhöhen und sich gleichzeitig in einen beliebigen Wohnraum einzupassen, spielen sie mit Codes und Erwartungen aus 500 Jahren europäischer Kunstgeschichte. So kombinieren die Vitrinen gewohnte Formen mit einer ungewohnten Materialität und die klassische Farbgebung mit einer unorthodoxen Oberflächenstruktur. Das Gitter, gleichzeitig beschützend und doch nahbar, beeinflusst die Wahrnehmung und lädt so zu einer fokussierten und somit respektvollen Betrachtung der ausgestellten Objekte ein.

Arne Soltau_better than that_Material: Holz, Lack, Stahlgitter pulverbeschichtet. Fotograf: Christian Metzler

Arne Soltau_better than that_Material: Holz, Lack, Stahlgitter pulverbeschichtet. Fotograf: Christian Metzler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Silvia Schröck – Früher war alles besser!?

Wenn früher alles besser war, was ist denn dann heute schlechter?

FRÜHER gab es das Kaffeekränzchen. Man saß gemütlich zusammen, genoss seinen Kaffee und Kuchen an schön gedeckten Tischen.

HEUTE kauft man sich seinen Coffee to go meist im Kaffee an der Straßenecke und eilt mit dem Pappbecher in der Hand weiter zur Arbeit oder zum nächsten Termin. Es fehlt Genuss und Zeit.

Die Arbeit zeigt eine Sammlung von Trinkgefäßen, die in ihrer Erscheinungsform an -coffee to go- Pappbecher erinnern. Ein Objekt, welches eine kurze Lebensdauer hat, und nach einmaligem Gebrauch weggeschmissen wird.

Bei der Verwendung wird klar, dass es sich hierbei um Becher aus Porzellan handelt. Ein Material, welches für Zerbrechlichkeit und Wertigkeit steht, langlebig ist und durchaus Generationen überdauern kann.

Jeder einzelne der glasierten, weißen Porzellanbecher zeigt Spuren der individuellen Abnutzung eines bewegten Lebens und der Interaktion zwischen Mensch und Alltagsobjekt. Vor allem Die Zeitkomponente formt diese Beziehung in dezenter Form ab: Abrieb, Verformung, Flecken, Oberflächenveränderung, Auflösung. Jedes für sich eine kleine Irritation, das den Trinkenden einlädt sich nur auf den Genuss zu konzentrieren und ein klein wenig länger zu verweilen.

Silvia Schröck_Früher war alles besser!?_Becher Material: Porzellan und transparente Glasur Fotograf: Silvia Schröck

Silvia Schröck_Früher war alles besser!?_Becher Material: Porzellan und transparente Glasur Fotograf: Silvia Schröck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kathrin Dietrich (geb. Aha) – Korrelation – Interspezifische Wechselbeziehungen

Korrelation bezeichnet eine wechselseitige Beziehung zwischen zwei Komponenten oder Eigenschaften, die in einer Abhängigkeit zueinander stehen. In ihrer Abschlussarbeit betrachtete Kathrin Dietrich interspezifische, wechselseitige Beziehungen, zwischen zwei Beteiligten unterschiedlicher Spezies. Jedes einzelne Schmuckstück ihrer Kollektion zeichnet sich durch eine bewusst erzeugte Abhängigkeit zwischen einem harten und einem weichen Material aus. Die einzigartige Ästhetik, die aufgrund des Kontrastes zwischen den geschichteten, flexiblen Elementen und den präzisen, metallischen Formen entsteht, verbindet die Stücke der Kollektion miteinander und schafft beim Tragen neue Bezüge zwischen dem Schmuck und dem Körper.

Katrin Dietrich_Korrelation_Armreif Material: Lederimitat, Silber) Ring Material: Lederimitat, Silber) Fotograf: Petra Jaschke

Katrin Dietrich_Korrelation_Armreif Material: Lederimitat, Silber) Ring Material: Lederimitat, Silber) Fotograf: Petra Jaschke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eva Sarnes – LUFTSCHLÖSSER

Mit ihrer Abschlussarbeit ‚LUFTSCHLÖSSER‘ nimmt Eva Sarnes Stellung zum Tagträumen und Illusionieren.
Gesammelete, geordnete Gedanken gestalten etwas Reales, Greifbares, für den Träger gleichzeitig Formbares.
Lange Porzellanperlenketten lassen sich durch ein Keramikschloss schließen, oder sich mit anderen Schlössern verbinden.

Eva Sarnes_LUFTSCHLÖSSER_Material: Porzellan, Hochleistungskeramik, Seide

Eva Sarnes_LUFTSCHLÖSSER_Material: Porzellan, Hochleistungskeramik, Seide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eric Kuhn – Keep it simple

Eric Lacheiner-Kuhn`s Abschlussarbeit an der HS-Pforzheim ist die konzeptionelle Gestaltung eines Daybeds. Seine Intention ist es, das Leben zu vereinfachen und einen Ort zu schaffen der die Besinnung auf das Wesentliche ermöglicht. Das daraus resultierende Daybed kombiniert skulpturale Elemente mit einer minimalistischen Formgebung und dem menschlichen Drang zum Spiel. Die spartanische Liegefläche aus Pappelholz wird von einem Stahlgestell am Fußende getragen. Am Kopfende wird die Liegefläche von einem Lederball durchbrochen, diese ist gleichzeitig Kopfstütze und Fuß. Die gewünschte Federwirkung kann über den Luftdruck im Inneren des Balles gesteuert werden.

Eric Kuhn_Keep it simple_Material: Pappel-Holz, Stahl, Leder Fotograf: Christian Metzler

Eric Kuhn_Keep it simple_Material: Pappel-Holz, Stahl, Leder Fotograf: Christian Metzler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marian Schmidt – Von Nasentüchern und Ohrschalten

Tee oder Kaffee? Das ist Doktor Peter Lechsis eigentlich egal. Hauptsache schön süß und heiß, so mag er seinen Trunk am liebsten. Müde von der Suche nach neuen und alten Worten genießt er die kurze RuhePhase in seinem lieblings Sessel gleich neben seinem lieblings Tisch und nimmt einen Schluck aus seiner lieblings Tasse. Welche das genau ist  weiß er leider schon länger nicht mehr aber zum Glück hat er ja einen ganzen Haufen davon. Während er so da sitzt fällt ihm ein, dass es mit diesen Kannen und Tassen ja genau wie bei seinen geliebten Wörtern zugeht, alles besteht aus den gleichen Teilen, vieles wirkt vertraut aber dennoch ein Stückchen fremd. Sehr interessant denkt er so bei sich und nimmt noch einen Schluck aus der Kanne.

Marian Schmidt_Von Nasentüchern und Ohrschalten_Material: Porzelan, Thermochromer Lack, Glasur Fotograf: Petra Jaschke, Marian Schmidt

Marian Schmidt_Von Nasentüchern und Ohrschalten_Material: Porzelan, Thermochromer Lack, Glasur Fotograf: Petra Jaschke, Marian Schmidt

 

 

Sarah Hackenberger – Tempestas

Was passiert, wenn ein Unwetter über das Land zieht? Welche Gewalten wirken auf dieses Gebiet ein und welches Erscheinungsbild hinterlässt es?

Mit diesen Fragen befasst sich die Bachelorthesis von Sarah Hackenberger. Sie verbildlicht das Zusammenspiel aus Zerstörung und der daraus resultierenden bizarren,  fesselnden Schönheit, die während eines Gewitters willkürlich wirkt und nicht steuerbar ist.

Die Ketten, deren auffällige Keramikteile mit Glasur im Rakuofen gebrannt wurden, greifen diese Eigenschaften auf. Durch diese rohe, elemetare Kraft des Feuers spiegeln sie die unkontrollierbaren Gewalten wider von der die Erde beeinflusst wird.

Sarah Hackenberger_Tempestas_Material: Keramik mit Glasur, gebrannt; Nylon; Silber, geschwärzt Fotograf:

Sarah Hackenberger_Tempestas_Material: Keramik mit Glasur, gebrannt; Nylon; Silber, geschwärzt Fotograf: Petra Jaschke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moritz Rasch – lifeline

ich kann nicht zeichnen

zumindest nicht besonders gut mit Stift auf Papier

ich zeichne durch Schmuck – mein Bild der Welt

Die Broschen zum Thema lifeline sind weiche und harte Linien im Raum. Während der Faden umschreibt und verbindet, gibt das Metall Stabilität und definiert die Form. Scheinbar frei und doch entschieden entstehen Gebilde im Raum, die schwer greifbar dafür umso offener für Assoziationen sind.

oritz Rasch_lifeline_Material: Materialien Silber Eisen Baumwollfaden Fotograf:

Moritz Rasch_lifeline_Material: Materialien Silber Eisen Baumwollfaden Fotograf: Petra Jaschke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Absolventen Sommersemester 2015

Absolventen Sommersemester 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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